Sommerlager 2016

 

Blankenheim – Am 17.07.2016 brachen 35 Pfadfinder des Stammes Weisswölfe Rohr-Lindweiler-Reetz in den Schwarzwald auf, um dort fernab von Zivilisation und Mobilfunknetz ihr zweiwöchiges Sommerlager zu verbringen. Diese völlige Abgeschiedenheit war zwar eher ungewollt, dem Gruppenklima aber bestimmt förderlich.
Die in der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) übliche Einteilung der Kinder in vier
(Alters-) Stufen (Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover) wurde natürlich auch im Sommerlager beibehalten.
So sind neben gemeinsamen Ausflügen auch altersgemäße und bedürfnisorientierte Aktionen möglich.
In diesem Jahr ging es für die Truppe mit der Gondelbahn auf den 1414m hohen Belchen-Berg sowie mit einer Grubenbahn in das Besucherbergwerk Finstergrund, wo alle viel über den dortigen Fluoridabbau erfuhren und die bei Schwarzlicht bunt leuchtenden Mineralien bestaunen konnten.
Des Weiteren standen ein Besuch an einem der höchsten Naturwasserfälle Deutschlands in Todtnau sowie mehrere Ausflüge ins Schönauer Freibad auf dem Programm.
Für jede Stufe gab es in diesem Jahr ein eigenes Highlight:
Die Wölflinge verbrachten viele lustige Stunden mit einem Rallyespiels, bei dem sie viele verschiedene Aufgaben lösen mussten, wodurch sie die Materialien zur Herstellung eines Nagelbildes in Form der Pfadfinderlilie erhielten.
Im Gegensatz dazu planten die Juffis (Jungpfadfinder) einen gemeinsamen Abend und luden das ganze Lager zu einer (antialkoholischen) Cocktailparty in ihrer selbsterrichteten Wald-Bar ein.
Wie jedes Jahr machten alle Stufen eine zweitägige Hike, also eine Wanderung, bei der alle Utensilien wie Schlafsäcke und Lebensmittel in Rucksäcken mitgenommen werden und meist erst am Ende des ersten Tages eine Übernachtungsmöglichkeit gesucht wird.
Mit einer Strecke von 35 km, auf denen sie 1176 Höhenmeter bewältigten, stellte die Pfadistufe (Pfadfinder) alle anderen in den Schatten.
Bei den Rovern ging es am Waldläufertag sehr kulinarisch zu:
Sie verbrachten den ganzen Tag damit, auf einem Grubenfeuer die verschiedensten Leckereien, wie beispielsweise Lasagne oder Marmorkuchen zu zaubern. Das Ergebnis war schnell vertilgt.
Die Selbstversorgung war allerdings eher eine Ausnahme, da die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Leiter von einem drei Mann starken Küchenteam bestens versorgt wurden.
Insgesamt hatten alle Teilnehmer viel Spaß und der familiäre Zusammenhalt sorgte dafür, dass kaum jemand Heimweh bekam.
Der Trupp kehrte am 30.07 in die Eifel zurück. Bei der Ankunft herrschten allerdings gemischte Gefühle: Einerseits Freude, die eigene Familie in die Arme schließen zu können, andererseits auch ein wenig Traurigkeit darüber, die liebgewonnenen Sommerlagerteilnehmer erst in der nächsten Gruppenstunde wiederzusehen.


Der Pfadfinderstamm Weisswölfe Rohr- Lindweiler- Reetz vor den Todtnauer Wasserfällen.

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